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DER VERBORGENE ORT

 

Kapitel 8: Der verborgene Ort

 

S:  So, du hast es nun erfahren! Es gibt den verborgenen Ort – in Dir selbst – im einen Bewusstsein! Glaubst Du es jetzt?

I:  Ja, ich entspanne mich, das Denken ruht und ich bin bereit, mich führen zu lassen. Die Herrlichkeit unseres Bewusstseins hat mich berührt. Ich weiß jetzt sicher: alles was geschieht und sich erfüllen wird, ist der sichtbare Ausdruck unseres Bewusstseins. Doch nehme ich auch wahr, als das was es ist?

S: Du empfängst aus der Unendlichkeit. Erkenne die Unpersönlichkeit, dessen was ist. Es ist nicht für Dich!

I: Es ist nicht für mich?

S: Nein. Es ist einfach. Du kannst es als Mensch erleben, jedoch nicht behalten.

I: Gib mir ein Beispiel, damit ich es besser verstehe.

S: Du bist krank? Diagnose Krebs oder Depression vielleicht. Das ist nicht dein Fehler! Du hast nichts falsch gemacht, nichts versäumt und hättest auch nichts anders machen können. Deine Krankheit ist keine Strafe für falsches Verhalten oder Nichtbegreifen und du bist auch nicht schuld daran. Es ist nicht für Dich! Es ist einfach! Geboren aus dem menschlichen Bewusstsein (individuell oder kollektiv).

Wenn Du also krank bist, gibt es dafür nur eine Ursache: der Glaube an die menschliche „kleine“ Kraft anstatt an die wahre Größe Deines Bewusstseins. Du vertrautest äußeren Dingen anstatt dem inneren Wissen. Du vertrautest dem was du siehst, was du schlussfolgerst und dem was du gelernt hast mehr als dem, was dein Herz schon weiß.

 

            ICH = das menschliche Bewusstsein (individuell und kollektiv)

            SELBST = göttlich-geistiges Bewusstsein

 

I: Was wir hier also machen ist folgendes: die menschliche Erscheinung Petra spricht mit dem göttlich-geistigen Bewusstsein, das in Wahrheit nicht voneinander getrennt ist? Seither vertraute ich also mehr den menschlichen als den göttlichen Erscheinungen?

S: Ja. Du setztest deine Hoffnung auf materielle Hilfen wie Medizin und Fortschritt. Du hast auf Rettung aus deiner persönlichen Notlage gewartet durch mehr Geld, einen neuen Partner, ein Kind oder eine neue Arbeitsstelle. Du dachtest, du seist ganz Mensch. Doch kannst du das erst sein, wenn du ganz Geist bist. Wenn du all das bist. Und nichts mehr ausschließt.

 

I: Okay. Ich bin ganz bereit. Bereit wie nie zuvor. Ich möchte mein Bewusstsein erweitern. Wie mache ich das? Wie kann ich all die Erkenntnisse noch vertiefen? Bitte führe mich ....

S: Also gut. Dann nimm meine Einladung an. Ich lade dich hiermit ein, ganz mit mir zu sein.  Wirklich nichts zu tun. Nur wach da zu sein. Die Seite deines göttlichen Selbst ganz direkt zu erfahren. Was Dir dabei hilft, ist dein Atem. Schöpfe den Atem aus der Tiefe des Raums und lasse ihn strömen, wohin er will. In der Tiefe deines Seins verbindet er sich mit dem heiligen Raum in dir. Luft schöpfen. Loslassen. Luft schöpfen. Loslassen. Luft schöpfen. Loslassen. Immer weiter. Immer tiefer. Mit jedem Atemzug näher bei Dir sein.  A t m e   weit und tief .  Verbinde dich mit dem Leben, mit dem Augenblick und genieße dein unbeschwertes Sein. Die Zeit der Bewusstheit und des Wissens ist angebrochen. Die Samen wurden vor langer Zeit schon gesät. Erinnere Dich! 

 

Öffne Dein Bewusstsein für deine Göttlichkeit und dein liebendes Wesen. Erspüre den Ort in dir, der nun bereit ist, seine Türen weit zu öffnen. Mit jedem Atemzug  - tiefer und weiter -wartet alles darauf, dich einzulassen in dein wahres Leben. Dein Herz ist bereit. Alles in dir wartet auf Dich. Das Sehnen wird mit jedem Atemzug intensiver und stärker. Erinnere Dich an den natürlichen Rhythmus des Lebens, das du bist. Luft schöpfen. Loslassen. Luft schöpfen. Loslassen. Du erlaubst, diesem Rhythmus nun, die Führung zu übernehmen und überlasst dich voller Leichtigkeit und Vertrauen dem Fluss des Bewusstseins  ....

 

Folge nun deinem eigenen Prozess ....

 

 

 

 

Hier ein Beispiel für eine begleitete Selbst-Begegnung (gekürzte Version):

 

 

... ich atmete weiter und landete in der stillen Mitte meines Seins: ein unpersönliches Dunkel. Was mache ich da? Ich schaue alles an, was da erscheint. Es ist nicht alles so schön, was sich da angesammelt hat. Ich sehe die „verstaubten“ Schätze, die ihren einstigen Glanz verloren haben. Da liegt obendrauf immer noch der Wunsch nach einem Kind, verpackt in dicken Emotionen, gewickelt in die Angst vor Einsamkeit. Fühlend nähere ich mich dem einstigen Wunschpaket. Spüre all die Sehnsucht, die verzweifelten Versuche, das Wollen und Brauchen in diesem Raum, der sich nun öffnet. Schicht für Schicht zeigt sich was da noch gebunden ist und fühlend entwickelt werden will. Mit jedem Fühlen wird es heller und heller – in mir. Dies geschieht alles in mir – in meinem Bewusstsein. Strahlende tiefe Liebe erfüllt mein Herz. Und Dankbarkeit. So ist es also, wenn ich mich von mir Selbst berühren lasse. Endlich daheim!

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